Club TdC trifft Tief "Joachim"

Ein Teilnehmerbericht von Thomas Johannknecht, Vorstand Regionalgruppen im Club TdC und Regionalkoordinator Hannover

 

Die wetterresistenten Radler des Club TdC

Die Region Hannover setzte auch dieses Jahr ihre Tradition fort und veranstaltete ein attraktives Wochenende im einzigen „Hochgebirge“ Norddeutschlands – dieses Mal mit Grischa Niermann, der vor kurzem seine aktive Laufbahn beim Team Rabobank beendet hatte.  

Am ersten Juni-Wochenende trafen sich neun Teilnehmer im Fünf-Sterne-Hotel „revita“ in Bad Lauterberg um den Harz per Rad zu „erforschen“. Zuerst galt es, den nicht gerade einladenden äußeren Eindruck des Hotels zu verdauen. Inneneinrichtung, Wellness-Bereich und die sehr gute Küche wurden dann dem Sterne-Anspruch durchaus gerecht.

Vor allem der Sauna- und Schwimmbarbereich waren an diesem Wochenende sehr gefragt. Denn die Ausläufer des großen Regentiefs, das im Osten und Süden die Überschwemmungen brachte, sorgten für kühle und feuchte Wetterbedingungen. Doch der Reihe nach:

Genuß beim Menü mit Sternen

Bei der Ankunft am Freitagmittag goss es noch in Strömen, doch der Regen hörte rechtzeitig auf und so konnten wir mit leichter Verspätung doch noch die geplante Runde fahren – und blieben sogar trocken. Während wir am Abend das hervorragende Vier-Gänge-Menü genossen, meldete sich Tief „Joachim“ mit neuem Regen zurück. Aber das konnte uns egal sein.

Unser Mitglied Frank Badel von der Continental AG fesselte alle mit seiner Dinner-Speech zum Thema „Reifen“. Wir haben auf jeden Fall eine Menge dazu gelernt und werden sicherlich öfters den Luftdruck auch bei unseren Autoreifen kontrollieren.

Trotz Nieselregen sind alle am Start
Und abends lassen wir es uns gut gehen

Am Samstagmorgen stieß dann Grischa Niermann zu uns und wir machten uns bei Nieselregen, Nebel und einstelligen Temperaturen auf unsere 120 Kilometer-Runde durch den Oberharz. Die Gruppe entschied sich einstimmig, die Runde ohne Pause durchzufahren. Ein Stopp bei dieser Witterung machte wirklich keinen Sinn. So blieb uns nachmittags mehr Zeit uns im Wellness-Bereich aufzuwärmen und es uns bei Cappuccino und Kuchen am gemütlichen Kamin gut gehen zu lassen.

Am Sonntag genossen wir noch einmal das exzellente Frühstücksbuffet und machten uns um 9 Uhr auf unsere letzte Runde, die gut 90 Kilometer bei knapp 1.000 Höhenmetern vorsah. Endlich war es wieder trocken, doch ein böiger Wind und Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad waren nicht wirklich toll. Schließlich war es schon Anfang Juni, da kann man anderes erwarten. Selbst an Weihnachten war es wärmer! Wir waren jedoch richtig angezogen und hatten trotzdem unseren Spaß.

Grischa führte uns gegen Ende der Tour nach Braunlage und hatte dort noch ein „Schmankerl“ bereit: den Wurmberg, nach seinen Worten „ein richtiger Berg“. Dieser stellte sich als 4 Kilometer lange Rampe heraus, mindestens 3 davon mit zweistelligen Steigungsprozenten, in der Spitze sogar bis zu 19. Okay, jetzt wissen wir, was für einen Ex-Profi ein richtiger Berg ist.

Während der abschließenden Feedbackrunde stellten alle fest, dass es trotz des Wetters ein prima Wochenende war, mit einem tollen Tour-Guide sowie netten und interessanten Teilnehmern. Vielleicht sieht man sich nächstes Jahr in etwas größerer Runde und bei strahlendem Sommerwetter in Norddeutschland wieder?

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